Rentenbeitrag

Beitrag zur Rentenversicherung sinkt auf 18,7 Prozent

Zum 01.01.2015 wird der Beitragssatz zur Gesetzlichen Rentenversicherung von 18,9 Prozent auf 18,7 Prozent gesenkt. Der Beitragssatz zur knappschaftlichen Rentenversicherung wird von 25,1 Prozent auf 24,8 Prozent gesenkt. Dies beschloss die Bundesregierung am Mittwoch, 19.11.2014.

Eigentlich wäre eine Beitragssatzsenkung bereits ab Januar 2014 möglich und auch gesetzlich vorgeschrieben gewesen. Die Senkung des Beitragssatzes wurde allerdings ausgesetzt, damit die Leistungsverbesserungen des Koalitionsvertrages finanziert werden konnten. Als Leistungsverbesserung wurden unter anderem die sogenannte Mütterrente, die (für bestimmte Jahrgänge) abschlagsfreie Rente mit 63 und Verbesserungen bei der Berechnung der Erwerbsminderungsrente gesetzlich umgesetzt (s. hierzu auch: RV-Leistungsverbesserungsgesetz).

Durch die Beitragssatzsenkung auf 18,7 Prozent werden ab 2015 Arbeitgeber und Arbeitnehmer mit jeweils einer Milliarde Euro entlastet. Diesbezüglich sollte jedoch beachtet werden, dass durch die Erhöhung des Pflegeversicherungsbeitrags um 0,3 Prozentpunkte bereits Mehrbelastungen auf die Versicherten und die Arbeitgeber zukommen.

Weitere Informationen zur Beitragssatzsenkung können unter Beitragssatz Rentenversicherung 2015 nachgelesen werden.

Fragen zur Rentenversicherung

Fragen zur Gesetzlichen Rentenversicherung beantworten registrierte...

Studenten

Versicherungspflicht endet spätestens mit dem 37. Lebensjahr

Studenten unterliegen grundsätzlich der Versicherungspflicht in der Gesetzlichen Krankenversicherung, in der sogenannten „Krankenversicherung der Studenten“ (kurz: KVdS). In der Krankenversicherung der Studenten zahlen die Betroffenen für ihren Krankenversicherungsschutz einen relativ günstigen Beitrag.

Die Versicherungspflicht in der Krankenversicherung der Studenten besteht für maximal 14 Fachsemester, längstens jedoch bis zum vollendeten 30. Lebensjahr. Allerdings gibt es eine Reihe an Ausnahmetatbeständen, in denen die Zeit-/Altersgrenze für die KVdS auch über das 14. Fachsemester bzw. über das vollendete 30. Lebensjahr hinaus überschritten werden kann. Dies können persönliche oder familiäre Gründe sein oder in der Art der Ausbildung begründet sein. Hier gibt es allerdings keine gesetzliche Regelung, bis zu welchem Alter die KVdS tatsächlich fortgeführt werden kann. Die Krankenkassen gingen bislang von einem Zeitraum von elf bis zwölf Jahren aus.

BSG urteilte über Altersgrenze

Mit Urteil vom 15.10.2014 urteilte das Bundessozialgericht unter dem Aktenzeichen B 12 KR 17/12 R, dass die Versicherungspflicht in der KVdS maximal bis zum...

Diagramm

Bundeskabinett beschließt Rechengrößen 2015

Am 15.10.2014 hat das Bundeskabinett die Rechengrößen in der Sozialversicherung für das Kalenderjahr 2015 beschlossen. Wie jedes Jahr wurden die neuen Wert für das kommende Kalenderjahr (2015) aufgrund gesetzlicher Bestimmungen an die Einkommensentwicklung anpasst.

Für die Festsetzung der Rechengrößen in der Sozialversicherung, welche für das Kalenderjahr 2015 gelten, war die Einkommensentwicklung des Jahres 2013 maßgebend. In diesem Jahr betrug die Einkommensentwicklung im Bundesgebiet im Durchschnitt 2,03 Prozent; die alten Bundesländer hatten eine Einkommensentwicklung von 1,99 Prozent, während die neuen Bundesländer eine Einkommensentwicklung von 2,19 Prozent vorzuweisen hatten.

Die bedeutendsten Rechengrößen für 2015

Eine bedeutende Rechengröße in der Sozialversicherung ist die Bezugsgröße. Nach der Bezugsgröße werden viele Werte berechnet. De Bezugsgröße beträgt im Kalenderjahr 2015 im Westen 2.835 Euro (2.765 Euro im Jahr 2014) und im Osten 2.415 Euro (2.345 Euro im Jahr 2014).

Anhand der Bezugsgröße wird unter anderem die Hinzuverdienstgrenze für die kostenfreie Familienversicherung errechnet. Diese Grenze beträgt ein Siebtel der monatlichen Bezugsgröße, weshalb im...

Mütterrente

Durch neue Mütterrente kann genereller Rentenanspruch entstehen

Ab Juli 2014 hat der Gesetzgeber durch das RV-Leistungsverbesserungsgesetz eine Reihe an Verbesserungen gesetzlich umgesetzt, welche den Versicherten zugutekommen. Eine wesentliche Leistungsausweitung war die Einführung der sogenannten Mütterrente. Bei der Mütterrente handelt es sich zwar um keine eigenständige Rentenart, allerdings erhalten durch die Verbesserungen Mütter, deren Kinder vor 1992 geboren sind, höhere Rentenleistungen. Es kann durch die Verbesserungen im Rahmen der Mütterrente sogar zu einem generellen Rentenanspruch führen, welcher bislang nicht bestand.

Hintergrund

Rentenrechtlich erhielten bislang Mütter für Kinder, die vor 1992 geboren wurden, einen Entgeltpunkt gutgeschrieben. Mütter, deren Kinder ab 1992 geboren wurden, erhalten hingegen drei Entgeltpunkte. Um diese Ungleichbehandlung zu minimieren, werden Müttern von vor 1992 geborenen Kindern nun zwei Entgeltpunkte gutgeschrieben. Dies führt zu einem etwa 28 Euro in den alten Bundesländern und etwa 26 Euro in den neuen Bundesländern höheren Rentenanspruch je Kind.

Die Verbesserungen im Rahmen der Mütterrente führen jedoch nicht nur zu einem höheren Rentenanspruch. Sofern eine...

Betriebsausflug

Versicherungsschutz besteht nicht für Ausflug kleiner Betriebseinheiten

Vom gesetzlichen Unfallversicherungsschutz werden die Beschäftigten nicht nur während ihrer beruflichen Tätigkeit erfasst. Der Unfallversicherungsschutz erstreckt sich auch auf betriebliche Gemeinschaftsveranstaltungen. Doch auch diese Gemeinschaftsveranstaltungen müssen differenziert betrachtet werden, ob ein Unfallversicherungsschutz besteht oder nicht, wie ein Urteil des Hessischen Landessozialgerichts zeigt.

Unfall während Wanderung

Die Richter in Darmstadt mussten über einen sozialgerichtlichen Streitfall entscheiden, bei dem eine Angestellte einer Rentenkasse einen Unfall erlitt. Die Dienststelle des Rentenversicherungsträgers veranstaltet mit etwa 230 Mitarbeitern einen jährlichen Weihnachtsumtrunk. Zusätzliche können die Unterabteilungen während der Arbeitszeit noch eigene Weihnachtsfeiern organisieren.

Die Klägerin arbeitet in einer Abteilung, in der 13 Personen beschäftigt sind. Diese Abteilung hatte einen Ausflug organisiert, bei dem sie einen Unfall erlitt und dabei Ihren Ellenbogen und das Handgelenk verletzte. Die zuständige Berufsgenossenschaft erkannte den Unfall allerdings nicht als Arbeitsunfall im Sinne der Gesetzlichen Unfallversicherung an, da bei dem Ausflug nicht alle Betriebsangehörigen teilnehmen konnten. Aufgrund der Ablehnung klagte die Verletzte, bis letztendlich das...

Krankenkassenbeitrag 2015

Beitragssatz wird zum 01.01.2015 auf 14,6% gesenkt

Zum 01.01.2015 wird der allgemeine Beitragssatz zur Gesetzlichen Krankenversicherung auf 14,6 Prozent gesenkt. Damit ergibt sich für die Versicherten grundsätzlich eine Reduzierung der Beitragslast. Dennoch kann für die gesetzlich Krankenversicherten keine finanzielle Entlastung eintreten oder sich sogar eine finanziell höhere Belastung ergeben, da die Krankenkassen ab dem Jahr 2015 Zusatzbeiträge erheben können bzw. müssen.

Bundesweit einheitlicher Beitragssatz

Seit dem Jahr 2009 ist der Beitragssatz der Gesetzlichen Krankenversicherung bundesweit einheitlich für alle Krankenkassen geregelt. Der Beitragssatz liegt bis Dezember 2014 bei 15,5 Prozent, wobei hier der Sonderbeitrag in Höhe von 0,9 Prozent enthalten ist. Durch die Änderungen, welche das GKV-Finanzstruktur- und Qualitäts-Weiterentwicklungsgesetz (kurz: GKV-FQWG) mit sich bringt, wird der Sonderbeitrag von 0,9 Prozent abgeschafft. Damit liegt der allgemeine, für alle gesetzlichen Krankenkassen gültige Beitragssatz bei 14,6 Prozent. Dieser Beitragssatz wird jeweils zur Hälfte von den Beschäftigten und deren Arbeitgebern bzw. den Rentnern und den Rentenversicherungsträgern getragen.

Durch den Entfall des Sonderbeitrages fehlen den Krankenkassen...

Diagramme

Erhöhung der Hinzuverdienstgrenzen ab 07/2014

Altersfrührentner, also Bezieher einer Altersrente vor Erreichen der Regelaltersgrenze, müssen Hinzuverdienstgrenzen beachten, damit die Rente nicht gekürzt wird. Die rentenunschädliche Hinzuverdienstgrenze liegt bundesweit einheitlich bei 450,00 Euro je Kalendermonat, wobei diese Grenze zwei Mal jährlich bis zum Doppelten – also bis zu 900,00 Euro – überschritten werden darf.

Wird die Hinzuverdienstgrenze von 450,00 Euro regelmäßig überschritten, kommt es zu einer Kürzung der Rentenzahlung. Die Altersfrührente wird dann nur noch in Höhe von zwei Dritteln, der Hälfte oder einem Drittel ausgezahlt. Bei einem sehr hohen Hinzuverdienst kann die Rentenzahlung sogar komplett entfallen. Die Hinzuverdienstgrenzen der 2/3-; 1/2- und der 1/3-Rente werden individuell errechnet, da hier immer die erzielten Entgeltpunkt der letzten drei Jahre vor Rentenbeginn maßgebend sind. Als Entgeltpunkte werden allerdings immer mindestens 1,5 Entgeltpunkte berücksichtigt. Damit können Mindest-Hinzuverdienstgrenzen ausgewiesen werden.

Eine Änderung bei den Hinzuverdienstgrenzen gibt es ab Juli 2014 für Altersfrührentner in den neuen Bundesländern (Rechtskreis Ost). In der Berechnungsformel für die Hinzuverdienstgrenzen in...

Helmut Göpfert

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